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Raumdeckung

Beim Subbuteo Spiel ist die Raumdeckung der wichtigste Aspekt für eine gute Verteidigungsstrategie. Durch die klassischen Subbuteo-Spielsysteme (7:3:0) ist es dem Verteidiger möglich, einem Angreifer die Räume eng zu machen. Auch das sog. „Doppeln“ (2 Verteidiger greifen einen Stürmer an) ist gut im Spiel umsetzbar. Die Verteidigungskette ist durch ihre Flexibilität ein guter Schutz vor gegnerischen Durchbrüchen. Sie kann ihren Wirkungsbereich je nach Bedarf in Richtung der gewünschten Spielfeldseite verschieben.

Gerade im Bereich der Spitzenspieler sind oft überfallartige Angriffe zu sehen, die nur mittels Raumdeckung gebremst werden können. Dem schnellen Spiel der Stars kann man oft nur gute Verteidigungspositionen entgegensetzen. Dadurch hat man grössere Chancen durch einen Fehler des Angreifers wieder in Ballbesitz zu kommen.

Beim 7:3:0 System wird der vordere und mittlere Bereich des Spielfeldes für grössere Verteidigungskämpfe aufgegeben. Die gesamte Verteidigungsarbeit findet im hinteren Spielfeldbereich statt. Dort allerdings wird umso heftiger verteidigt. Die Positionierung der Verteidiger im Bereich vor der Schusslinie ermöglicht es auch den Gegenspieler häufiger mit einer Abseitsposition zu konfrontieren.

Erfahrene Spieler schnippen Ihre Spielfiguren nach einem Ballverlust im vorderen Spielfeldbereich sehr häufig schnell aus dem Angriffsbereich in den Verteidigungsbereich um hinten die Abwehrmauern aufrecht zu halten.

Die Raumdeckung ist beim Subbuteo-Spiel die einzig sinnvolle Verteidigungsstrategie. Manndeckung ist bei diesem Spiel grundsätzlich kaum umsetzbar, da die individuellen Fertigkeiten von Einzelspielern (wie beim echten Fussball) keine Rolle spielen.

Beim Subbuteo Spiel gibt es keine Spielfigur mit den individuellen Fertigkeiten eines Messi, der abgedeckt werden muss.

Die Raumdeckung sinnvoll zu gestalten ist also ein wesentlicher Bestandteil ihres Erfolges. Sie werden in der Praxis viele Erfahrungen machen, die ihnen bei Ihrer Taktik behilflich sein sollten. Nach einem Abstoss können Sie ihre Spielfiguren, die sich im Zuge des Spielverlaufes auf andere Positionen bewegt haben wieder zurückstellen, um die Verteidigungslinien wieder zu adjustieren.

Zielsicheres Schnippen ist ebenfalls nötig, um Ihre Figuren im Spielverlauf jeweils in eine gute Position zu bringen. Daher sollte diesem Thema unbedingt eine gewisse Trainingszeit gewidmet werden. Gerade bei den Verteidigungszügen, bei denen man nicht den Ball als Ziel anvisieren kann, sondern einen bestimmten Punkt mit der Spielfigur treffen soll, ist die Qualität schon fasst „überlebenswichtig“.

Ich habe mich anfangs sehr schwer damit getan, mit den gut polierten Figuren in eine enge Zielzone zwischen Ball und Gegenspieler zu schnippen. Auch heute noch ist es für mich wohl eine der grössten Herausforderungen im Subbuteo Tischfussballspiel, unter einem hohem  Angriffsdruck schnelle und treffsichere Verteidigungszüge zu machen.

Gute Spieler beherrschen dies auch unter der Stresssituation im Spiel mit hoher Präzision. Der Gegner ist kaum auf eine bessere Art zu stoppen.

Merken Sie sich auf jeden Fall, dass je überlegener Ihr Gegenspieler ist, desto besser sollten Ihre Verteidigungszüge und Ihre Abwehrstrategie sein.

 

Spielsystem 4:4:2

Das 4:4:2 Spielsystem gibt zwei miteinander spielenden Subbuteo-Neulingen die Chance auch in der Offensive erfolgreicher zu sein.

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Bevor die „Fingerfertigkeit“ bei neuen Spielern ausgereift ist, kann man auch davon ausgehen, dass zwei Neulinge mit dem klassischen 7:3:0 System überfordert sind und oft den Ballbesitz verlieren werden, da die Spieler über weitere Strecken zum Ball geschnippt werden müssen. Um damit erfolgreich zu sein, bedarf es einiger strenger Übungsstunden.

Sollten Sie jedoch gegen einen erfahrenen, ausgereiften Spieler antreten, so ist die Defensivarbeit wichtiger und Sie sollten sich mit dem 7:3:0 System entgegenstellen. Zudem sollten Sie sich auf Ihre gelegentlichen Konter verlassen.

Turniererfahrungen aus dem DSTFB Cup 2014 in Kamen

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Turniererfahrungen vom DSTFB Cup 2014 in Kamen

Abwehrverhalten: Das A + O ist eine stabile Abwehr. Ohne diese kann man im Spiel gegen fortgeschrittene Gegner kaum bestehen. Wer als Anfänger kein Tor kassiert hat auch die Chance auf ein Glückstor um zu gewinnen. Die Defensivarbeit muss perfekt sein, um die Angriffe von besser geübten Gegnern zu parieren.

Es ist grundsätzlich sinnvoll mit wenigen Figuren den Angriff zu gestalten. Bei vielen Anfängern werden zu schnell viele Spielfiguren nach vorne geschnippt. Das öffnet die eigene Abwehr wie ein Scheunentor und lädt den Gegner zu schnellen Kontern ein. Erfahrene Gegner werden das nutzen, da könnt Ihr sicher sein.

Solltet Ihr den Ball in der gegnerischen Hälfte verlieren, so gilt es schnell viele Spielfiguren zurück in die eigene Hälfte zu manövrieren. Tom Horn (Sparta SpreeAthen) sagte Quantität vor Qualität, also alles zurück so schnell es geht. Erst später sind die Verteidigungszüge zu optimieren.

Die Qualität der Verteidigungszüge entscheidet, ob Ihr den Gegner stoppen könnt. Durch eine Vielzahl von Turnierspielen kann man sich bei besseren Gegnern einiges in dieser Richtung abschauen. Beispielsweise wird das Auge geschult und man kann viel besser das gegnerische Angriffsverhalten antizipieren.

Manchmal ist es besser nicht unbedingt zu versuchen, die Figuren zwischen Ball und Gegner zu schnippen, sondern evtl. besser vor den Ball oder hinter die gegnerische Spielfigur. Das bremst das Spiel ungemein und Ihr könnt einen klaren Kopf behalten.

Einen sinnvollen Angriff mit wenigen Spielfiguren zu gestalten ist anspruchsvoll, da oft die Figuren über längere Distanzen perfekt an den Ball geschnippt werden müssen. Hierfür ist das Training unabdingbar.

Bei den besseren Spieler stellt man fest, dass einige Standard-Angriffspositionen immer wieder in der gleichen Art und Weise abgearbeitet werden. Diese häufig wiederkehrenden Situationen werden eiskalt zum Torschuss genutzt.

Im Spiel gerät man als Anfänger leicht in Hektik und Fehler schleichen sich ein. Die nötige Coolness erwirbt man sich wohl nur durch ausreichende Turniererfahrung. Spielt Euer Spiel und lasst Euch ja nicht zum Spieltempo des Gegners verleiten.

Ihr solltet Euch unbedingt auch mit den Regeln gut auskennen, da Ihr sonst den Kopf nicht frei habt, weil Ihr immer wieder nachdenken müsst, wie in den verschiedenen Spielsituationen zu verfahren ist. Das schadet Eurer Konzentration und das Spiel wird sicher darunter leiden. Die Regeln müssen sitzen.

Was man sicher schnell und gut trainieren kann, ist die Positionierung des Torhüters bei Schüssen von den beiden Seiten. Hier kann man mit gutem Know How die Schusswinkel für den Schützen sehr eng machen und die Chancen der Vereitelung des Schusses massiv erhöhen. Zur Inspiration dienen zahlreiche Videos über Subbuteo-Spiele im Internet.

Konditioneller Anspruch ist auch bei Subbuteo-Turnieren gegeben. Über einen ganzen Tag die Konzentration aufrecht zu erhalten ist sehr anstrengend. Auch die Füsse können einem irgendwann weh tun. Training ist hier unbedingt angesagt.

Beim Equipment gibt es keine einheitliche Meinung. Die guten Spieler haben unterschiedlichstes Material im Einsatz. Egal ob Ihr die Torhüter, Spielfiguren oder das Poliermittel betrachtet. Es gab sogar einen Spieler, der ins Halbfinale kam, obwohl er mit Vintage Subbuteo Figuren antrat.

Bei Turnieren solltet Ihr beachten, dass es sein kann, dass Ihr auf den unterschiedlichen Bodenbelägen zurechtkommen müsst, da beim Veranstalter oft alle möglichen Versionen von Pitches im Einsatz sind.

Ich habe noch viel zu tun!

Viel Glück für Euer nächstes Turnier wünscht Euch:

Subbuteoplanet.com