Spielsystem 7:3:0 – „Subbunaccio“

Liebe Subbuteo Fans,

heute wollen wir mal über die grundsätzliche Subbuteo Taktik sprechen. Es ist nicht damit getan, seine Figuren ausgezeichnet zu beherrschen. Nein, der Subbuteo Stratege braucht ein erfolgversprechendes Spielsystem um gute Chancen zu haben ein Spiel zu gewinnen. Sehr beliebt ist das 7:3:0 System, bei dem der Spieler 7 Figuren an der Schußline platziert, um dem Gegner ein durchbrechen in die Schusszone so schwer als möglich zu machen.

Spielfeld

Dieses Spielsystem wurde auch früher sehr oft im italienischen Fussball verwendet.  Frei nach dem Motto „hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott“.  Der „Catenaccio“ sorgte zwar nicht immer für die ansehnlichsten Spiele, war jedoch sehr erfolgreich. Im Table-Soccer ist diese taktische Variante sehr wichtig, um die Überraschungsangriffe des Gegners noch rechtzeitig stoppen zu können. Erfunden hat hat dieses Spielsystem der Österreicher Karl Rappan in den 1930er Jahren. Das System wurde damals von der schweizer Nationalmannschaft und dem Grasshoper-Club Zürich gespielt.

Das System gibt beim Tischfussball dem Verteidiger sehr gute Gelegenheiten den Angreifer immer wieder bei seinen Spielzügen zu blockieren. Zusätzlich ist die etwas vorgezogene Position der 7er Reihe hilfreich, um den Gegner immer wieder in Abseitspositionierungen zu drängen.

Um später auch einige Angriffschancen zu bekommen, muss man viel mit dem Ball üben, um mit den verbleibenden Mittelfeldspielern erfolgreiche Vorstösse umzusetzen.

In zahlreichen Youtube Videos zum Thema Subbuteo könnt Ihr die Profis beim Aufbau der Figuren und Systeme beobachten. Man spielt also grundsätzlich mit einer stabilen Abwehr und einer geringen Anzahl an Stürmern.

(C) by Subbuteo Club München 2014

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